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Mit etwas Verspätung ist hier mein Block für den Bee Germany im Juli:

 

 

Julia von little girl quilts wünschte sich den Circle of Geese. Ich war zum ersten Mal mit dem Paper Piecing konfrontiert. Nach einigen Anfangsschwiericgkeiten (auf welche Seite des Papiers lege ich welchen Stoff und von wo nach wo nähe ich dann?) klappte es ganz gut.
Letztendlich habe ich mich nach dem von Julia empfohlenen Tutorial bei The Sometimes Crafter gerichtet. Claudia zeigt noch eine andere Variante der Technik.
Hier sind noch mehr hilfreiche Links

Aber meiner Meinung nach ist das hier wie bei anderen neuen Techniken auch – es hilft wenig, sich stundenlang die Anleitungen anzuschauen. Wenn man es selbst ausprobiert, kommt man recht schnell auf die Lösung.

Ach ja, einen Block nach eigenen Vorstellungen sollten wir auch machen.

Irgendwie ist es auch ein lustige Erfahrung, einfach mit dem Nähen anzufangen und dann erst nach und nach zu wissen, wie das Ergebnis aussieht. So zum Beispiel.

 

 

…und ich habe keine Ahnung, wo ich ihn für ein ordentliches Foto aufhängen soll. Dann also erstmal an die Tür.

Der Quilt ist endlich fertig geworden, wurde gewaschen und schon ausführlich bewundert. Und am besten ist: er bleibt bei mir. Es ist die erste Decke, die ich nicht verschenken werde. Das Quilten habe ich komplett mit der Hand gemacht. Ich hatte mich für Umrandungen der Sterne, sowie Vierecke zwischen den Sternen und Dreiecke an den Seiten entschieden. Nichts aufregendes, aber eine tolle Möglichkeit das Handquilten zu üben.

Nun kann man an verschiedenen Stellen die unterschiedlichen Stadien meiner Quiltfähigkeiten erkennen. Aber ich mag diese Unregelmäßigkeiten – irgendwie passen sie gut zu den unregelmäßigen Sternen…

Für die Decke habe ich nur den weißen Stoff neu gekauft. Alle bunten Stoffe kamen aus der Restekiste und meinen bestehenden Stoffvorräten. Auch die Rückseite ist weiß.  Eigentlich eine schöne Möglichkeit „Reste“ aufzubrauchen, aber seltsamerweise sind die in meiner Kiste trotdem nicht weniger geworden…

Jetzt warte ich also sehnlich auf kühlere Tage, an denen ich mich auf dem Sofa unter meine Decke verkriechen kann.

Vor einer Weile fand ich diese Stoffe und konnte dem Büchermotiv nicht widerstehen. Nun ist aus dem helleren eine kleinen Tasche entstanden. Sie ist ein kleines Abschiedsgeschenk für eine Kollegin, da ich demnächst eine neue Arbeit beginne.

Außerdem habe ich die Blöcke für den Bee Germany für den Monat Mai gemacht – und bin nur halb zufrieden.

Den Stern in Rosa finde ich akzeptabel, der gelbe ist allerdings etwas schief geraten. Es ist mir schleierhaft, warum der eine Stern gelungen ist und der ander nicht…
Sie gehen jedenfalls an Nadra – vielen Dank, für die schöne Aufgabe. Irgendwann schaff auch ich zwei gleiche Sterne.

 

Schon im Februar sind die ersten Blöcke für diesen Quilt entstanden. Inzwischen habe ich mehr weißen Stoff erstanden (natürlich habe ich nicht mehr den gleichen gefunden…) und irgendwann habe ich dann aufgehört Blöcke zu nähen.
Nun habe ich sie zusammengesetzt und gebügelt und angestrengt darüber nachgedacht, wie ich quilten werde. „In der Naht“ bietet sich ja an oder auch an den Außenseiten der Sterne entlang. Aber so richtig sicher bin ich noch nicht.
Und eigentlich möchte ich dringend mal das Quilten mit der Hand probieren. Ich weiß nur nicht welches Muster sich da anbietet. Welches ist für Anfänger am besten geeignet und bei welchem besteht die geringste Gefahr, dass ich spätestens nach der Hälfte der Decke wahnsinnig werde… Mal schauen.

Jetzt werde ich erstmal Vlies besorgen und die Rückseite zuschneiden. Und dann eine Entscheidung fällen.

Tote 241

Ich war auf der Suche nach einer Anleitnung für eine neue Tasche. Sie sollte ein wenig vom Einkaufsbeutelschema abweichen – d.h. nur einen Schultergurt und eine eher rundliche Form haben.
Da bin ich auf die Anleitung von Anna Graham bei Noodlehead gestoßen und hab sie erworben.

Ich bin ziemlich zufrieden mit dem Ergebnis.

In der Anleitung werden zwei Varianten beschrieben. Die zweite (von mir noch nicht probierte) Version hat keine Seitentaschen, dafür aber zwei Reißverschlußtaschen auf auf der Vorderseite. Man könnte die beiden Versionen natürlich auch kombinieren.
Ich fand die Anleitung klar verständlich und die Bilder haben sehr zum Verständnis des Ganzen beigetragen.
Die Tasche auf den Bildern sollte eigentlich nur eine Testtasche sein – um zu schauen, wie groß sie am Ende wird und ob ich überhaupt diese runden Nähte „gebacken“ bekomme. Bekam ich. Und jetzt gefällt sie mir so gut, dass sie von einer Test- zu einer regulären Tasche geworden ist.

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Ich glaube, meine Vorliebe für Flieder zeigte sich schonmal bei dieser Tasche. Vor unserem Haus blühen mehrere Büsche und ich plündere sie regelmäßig. Entschuldigt, liebe Nachbarn… es muss einfach sein.

Gerade war ich dabei einige Bücher auszusortieren. Das ist etwas, das mir besonders schwer fällt, aber wenn ich weiß, dass sie nicht im Müll landen, sondern einen glücklichen neuen Besitzer finden, dann geht es ein bisschen leichter.

In Berlin kann man seine alten Bücher übrigens prima hierhin spenden.

Aber dann kam mir der Gedanke, dass der ein oder andere Leser (die Leserin) vielleicht Interesse an einem Buch hat. Bezahlen braucht ihr nix. Aber ich freue mich im Austausch über ein schönes Stück Stoff. Oder schöne Bänder. Oder Knöpfe. (Bitte keine Bücher – die bin ich ja gerade erst losgeworden…) Im Zweifelsfall Schokolade.
Hinterlasst einen Kommentar und sagt, welches Buch ihr wollt. Wenn zwei Bücher auf dem Bild sind, gibts die nur im Paket. Tragt Eure Emailadresse ins Formular ein, bevor ihr den Kommentar absendet. Ich versende nur an Privatpersonen. Keine Postfächer, keine Paketautomaten. Die Bücher sind aus einem Nichtraucherhaushalt. Einige haben Gebrauchsspuren und/oder Spuren von Preisaufklebern.

Wenn bis kommenden Dienstag um 24 Uhr keiner Interesse andgemeldet hat, werden die Bücher gespendet. Die Kommentare werde ich dann schließen.

Das ist meine erste Büchervergabeaktion. Vielleicht interessiert sich ja auch keiner fürs Kuscheltierestricken… Mal schauen wie es läuft.

Susanne Hoffmann: Servietten-Technik. Wohnen und Gestalten. 2002.

Katrin Cargill: Nähen. Die schönsten Ideen für zu Hause. Vorhänge, Kissen, Decken & Co. 2006.

Fiona McTague: Kuscheltiere selbstgestrickt. 2005.   an Johanna

Das grosse Buch der Handarbeiten. Applizieren, Sticken & Quilten Schritt für Schritt. 1998. an Johanna

Lena Holmsäter; Ulrika Jidström Claesson: Schön & essbar. Tolle Geschenke aus der Küche. 2001.


Typisch Asiatisch. Die besten Rezepte aus der Küche Asiens. 2005.

Christine France: Thailändische Küche.2003.
Muffins. Über 100 köstliche neue Ideen.


Wok. 2006.
Asien. 2002.

Bestecktasche

Es ist doch erstaunlich, dass man ja wirklich für alles Taschen haben (und machen) kann.

Meine Mama wünscht sich eine Bestecktasche (ähnlich wie diese). Soll sie haben. Das ‘gute’ Besteck soll ein neues Zuhause bekommen – bis jetzt wurde es in Tücher gerollt im Schrank gelagert.
Die Tasche  ist nach dem gleichen Prinzip wie Stiftetaschen oder -rollen gemacht, für die es zahreiche Anleitungen gibt. Nur die Maße müssen für Besteck geändert werden.

Schöne Tutorials für Crayon Rolls gibt es z.B.

Ich hab mich allerdings an keine Anleitung gehalten, sondern nach Gefühl genäht. Hat ganz gut geklappt.

Den oberen Teil würde man dann über das Besteck klappen, bevor man das Ganze dann zusammenrollt.

Meine Blöcke für den Bee Germany gehen im April an sternwerfer.

 

 

Ein Baum und ein Haus waren gefordert, beide sollten „wonky“ und auf allen vier Seiten von weißem Stoff begrenzt sein. Das Haus hätte schon etwas „schiefer“ werden können, aber es war ja mein erster Versuch in dieser Richtung. Ansonsten gefallen mir beide Blöcke und ich finde es wunderbar, dass ich schon wieder mit so schönen Stoffen nähen durfte.

 

 

… – so sieht es jedenfalls aus, finde ich.

Die aktuelle Ausgabe der burda style (4/2011) empfiehlt, graue T-Shirts mit neonfarbenen Nähten zu verzieren. Ich hab mich erstmals von den Bastelvorschlägen mitreißen lassen und direkt passendes Garn und Vlies erstanden. Ausgesprochen neonfarbenes Garn gab es nicht, aber ich nahm das neonmäßigste Gelbgrün, das ich finden konnte. Außerdem war ich neugierig, das in der Anleitung empfohlene Soluvlies auszuprobieren. Mir ist allerdings nicht ganz klar geworden, warum ich auf einem T-Shirt ausgerechnet das in kaltem Wasser auswaschbare und nicht das aufbügelbare Vlies benutzen soll. Vielleicht ließe sich letzteres zwischen den vielen kleinen Nähten schlechter ausreißen.

Wenn ich mir nun die Bilder so anschaue fällt mir, neben meinen ungemachten Haaren, auf, dass das Ganze noch ein bißchen großflächiger hätte sein können.  Und am Ausschnitt hätten die Nähte durchaus über die Kante hinausgehen können.  Ansonsten gefällts mir ganz gut. Das Vlies lies sich rückstandsfrei auswaschen und ich hab noch genug da, um massenhaft Kleidung zu verschönern. Vielleicht auch mit etwas „strukturierteren“ Stickereien.

Viel erwähnenswertes kommt noch immer nicht von meiner Nähmaschine, aber ich bleibe wenigstens mit meiner monatlichen Aufgabe auf dem Laufenden. Der Bee Germany bringt mich dazu, mich regelmäßig mit solcherlei Blöcken zu beschäftigen.

Diesmal ist er für Claudia von machen und tun münchen.  Sie hatte viele interessante Stoffe und das weiße Quadrat geschickt, das in der Mitte sein sollte.

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