Flowering Snowball Kissen

Pillow - front

Pillow back

Nun habe ich endlich meinen Beitrag zum “SWAP°PEN auf Deutsch” beendet.
Das Kissen misst 50×50 cm. Die Vorlage für die Vorderseite ist Flowering Snowball von Molly Flanders.
Die Herausforderung war hier für mich das Kurven nähen und quilten. Hoffentlich gefällts meiner Partnerin.

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Rotes und blaues Kissen

Nachdem es heute nach gefühlten zwei Monaten endlich mal wieder Tageslicht gab, konnte ich endlich die beiden Kissenhüllen, ein Geburtstagsgeschenk, fotografieren.

Red Pillow

Blue Pillow

Gewünscht waren zwei Kissen: eines mit Blau und eines mit Rot. Aha. Also bitte.
Wenn sich jemand von mir etwas selbstgenähtes wünscht (eigentlich ja toll) bin ich immer wie paralysiert: die vielen Ideen und Möglichkeiten sind plötzlich nur noch von einem Gedanken beherrscht – wird es ihm/ihr auch gefallen??

So ist es nun nach einigem hin- und herüberlegen zu diesen zwei Kissen gekommen. Das Rote ist mit Hilfe des Tutorials von Oh, Fransson! entstanden. Das Blaue habe ich dann einfach mit genauso breiten Streifen in “Backsteinmanier” zusammen gesetzt.

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Patchwork Schlafsack

Nachdem ich über Weihnachten Großcousine geworden bin, gibt es für das Baby einen Schlafsack.

Sleeping Sack

Die Anleitung stammt aus dem Buch “Handmade Beginnings” von A.M. Horner. Die Anleitung ist ausreichend detailliert und bebildert und so gab es beim Nähen keine größeren Probleme. Mindestens die Hälfte der Arbeitszeit beanspruchte allerdings das Zusammensetzens des Patchworks für die Vorderseite.

Anders als die Anleitung vorsieht, habe ich eine Lage Flanell hinzugefügt und auch das Futter ist aus Flanellstoff.
Beim nächsten Mal würde ich wahrscheinlich auf den Klettverschluss verzichten und stattdessen Druckknöpfe einsetzen. Aus irgendeinem Grund habe ich die einzelnen Klettbändchen mit der Hand eingenäht, was sehr mühsam war.

Nun hoffe ich mal, dass bald ein kleines Mädchen besonders warm und kuschelig eingepackt schläft…

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Burda 5/2012 106B

Rock Burda 5/2012 106B

Im vergangenen Jahr ist habe ich mich endlich an die Schnittmuster aus der Burda gewagt und dabei ist unter anderem dieser Rock entstanden.  Das Schnittmuster wurde schon einmal von Lucy besprochen. Hier erklärt sie auch die etwas ungewöhnliche Knopfleiste. Diese war in der Anleitung eigentlich der einzige Teil, an dem ich ein wenig herumraten musste.
Das Ergebnis gefällt mir sehr – die Wollmischung trägt sich jetzt im Winter besonders gut. Allerdings scheine ich ein Problem mit einigen anderen Näherinnen zu teilen: laut Maßangaben im Heft brauche ich Größe 38 – am fertigen Rock merke ich aber, dass ich durchaus Größe 36 hätte nehmen können. Schade, aber nun weiß ich fürs nächste Mal Bescheid.

Hier ist das  Bild und auch die technischen Zeichnungen aus der Zeitschrift zu sehen.

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Zurück

Mehr als ein Jahr ist es her, seit ich zuletzt diesen Blog befüllt habe. Inzwischen hat es so viele Veränderungen in meinem Leben gegeben. Ich habe (gefühlt) so viel geschafft: eine Trennung, einen Umzug und diverse Krankheiten überstanden und einen Job zu meinem eigenen gemacht. Die vergangenen vierzehn Monate waren angefüllt mit schönen und weniger schönen Dingen – es ist erstaunlich was alles geschieht, wenn man sein Leben mal so richtig auf den Kopf stellt. Alles in allem bin ich ziemlich froh über diese Erfahrungen.

Nun komme ich hierher zurück.  Vermutlich auch wieder regelmäßig. Zur Häufigkeit mache ich keine Versprechungen.

Ach ja – und genäht habe ich auch. Geduldige und freundliche Quilting-Bee-Mitnäherinnen haben meine Nähpause von einigen Monaten im letzten Winter erduldet. Im Frühjahr habe ich es geschafft, den Rückstand aufzuholen. In den letzten Jahren habe ich festgestellt, wie schön doch dieses Nähen in der Gruppe ist. Trotzdem habe ich für das kommende Jahr beschlossen, an keinem (keiner?) Bee teilzunehmen. Ich hab den Eindruck, dass ich da mal eine Pause brauche. Aber wer weiß, vielleicht kann es ja dann nach einem Jahr Abstinenz wieder weitergehen…
Da ich die anderen “Bienen” aber doch ein wenig vermisse, habe ich mich für einen auf den den deutschen Sprachraum beschränkten Swap angeschlossen. In der ersten Runde geht es um Kissenhüllen. Davon kann man zum Glück ja nie genug haben. Anmeldeschluss ist der 12. Januar und Teilnehmer werden noch gesucht. Gegründet wurde die Gruppe von Aylin, und hier habe ich schon einige bekannte “Gesichter” aus dem Bee Germany wiedergesehen.

Die schönen Blöcke, die ich in der letzten Bee Germany bekommen habe.

Die schönen Blöcke, die ich in der letzten Bee Germany bekommen habe.

Einiges an Baby- und Kinderkleidung ist fertig geworden – in meiner Familie und Bekanntschaft werden fast im Dreimonatsrhythmus Babys geboren, da habe ich dann mal die berühmten Quick Change Trousers probiert. Die Anleitung gibts im Buch Handmade Beginnings von A. M. Horner. Hierbei gab es zu lernen, wie man eine Hose füttert – war nicht weiter schwierig und trotzdem irgenwie eine Erleuchtung.

Quick Change Trousers

Und ich habe eine kleine Schwester mit einer Vorliebe für Rosa und Kleidchen (gern auch in Kombination).  Und zum Glück auch für Hosen.
Möglicherweise gibt es bei Kindern ja irgendwann das Alter, in dem sie selbstgemachte Kleidung verabscheuen und nur noch die schicken Teile aus dem Laden haben wollen. Ich kenn mich da nicht so aus, aber bei ihr ist diese Stufe noch nicht erreicht… zu meiner Freude.

Susanne

Ich habe ein wunderbares Kissen bekommen…

Pillow Swap - received!

und eines genäht, das nun bei seiner neuen Besitzerin wohnt…

Pillow Swap - sent

Und ich habe an meinem Vorhaben gearbeitet, endlich Kleidung für mich selbst zu nähen.Vieles ist noch nicht fotografiert, aber mein erstes Tova Top ist vorzeigbar:

Tova Top

Ursprünglich sollte es nur ein Probeteil sein, aber es erwies sich als äußerst tragbar. Die Baumwoll-Leinen-Mischung ist wunderbar für den Sommer, neigt aber zum Knittern. Eigentlich der Grund für meine Abneigung gegen Leinen in meiner Kleidung.
Das Schnittmuster ist von wiksten, ich habe es in elektronischer Form gekauft und es hat alles wunderbar funktioniert. Um die Brust herum war es ein wenig eng, aber ich konnte dank der großzügigen Nahtzugabe noch ein wenig Weite zugeben und nun passts. Davon wird es sicher in näherer Zukunft ein weiteres Exemplar geben.

Ich habe außerdem meine Vorliebe für alte Schnittmuster entdeckt, aber davon vielleicht ein anderes Mal mehr.

Jetzt werde ich noch ein wenig am Blog herumbasteln und bin (fast schon) überzeugt, dass auch hier ein neuer Anfang (bzw. eine gelungene Wiederbelebung)  gemacht ist.

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Paper Piecing

 

Mit etwas Verspätung ist hier mein Block für den Bee Germany im Juli:

 

 

Julia von little girl quilts wünschte sich den Circle of Geese. Ich war zum ersten Mal mit dem Paper Piecing konfrontiert. Nach einigen Anfangsschwiericgkeiten (auf welche Seite des Papiers lege ich welchen Stoff und von wo nach wo nähe ich dann?) klappte es ganz gut.
Letztendlich habe ich mich nach dem von Julia empfohlenen Tutorial bei The Sometimes Crafter gerichtet. Claudia zeigt noch eine andere Variante der Technik.
Hier sind noch mehr hilfreiche Links

Aber meiner Meinung nach ist das hier wie bei anderen neuen Techniken auch – es hilft wenig, sich stundenlang die Anleitungen anzuschauen. Wenn man es selbst ausprobiert, kommt man recht schnell auf die Lösung.

Ach ja, einen Block nach eigenen Vorstellungen sollten wir auch machen.

Irgendwie ist es auch ein lustige Erfahrung, einfach mit dem Nähen anzufangen und dann erst nach und nach zu wissen, wie das Ergebnis aussieht. So zum Beispiel.

 

 

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Wonky Star Quilt – endlich fertig!

…und ich habe keine Ahnung, wo ich ihn für ein ordentliches Foto aufhängen soll. Dann also erstmal an die Tür.

Der Quilt ist endlich fertig geworden, wurde gewaschen und schon ausführlich bewundert. Und am besten ist: er bleibt bei mir. Es ist die erste Decke, die ich nicht verschenken werde. Das Quilten habe ich komplett mit der Hand gemacht. Ich hatte mich für Umrandungen der Sterne, sowie Vierecke zwischen den Sternen und Dreiecke an den Seiten entschieden. Nichts aufregendes, aber eine tolle Möglichkeit das Handquilten zu üben.

Nun kann man an verschiedenen Stellen die unterschiedlichen Stadien meiner Quiltfähigkeiten erkennen. Aber ich mag diese Unregelmäßigkeiten – irgendwie passen sie gut zu den unregelmäßigen Sternen…

Für die Decke habe ich nur den weißen Stoff neu gekauft. Alle bunten Stoffe kamen aus der Restekiste und meinen bestehenden Stoffvorräten. Auch die Rückseite ist weiß.  Eigentlich eine schöne Möglichkeit “Reste” aufzubrauchen, aber seltsamerweise sind die in meiner Kiste trotdem nicht weniger geworden…

Jetzt warte ich also sehnlich auf kühlere Tage, an denen ich mich auf dem Sofa unter meine Decke verkriechen kann.

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